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Homöopathie




Bei der Homöopathie handelt es sich um eine komplementärmedizinische Behandlungsmethode, die vor über 200 Jahren vom deutschen Arzt Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann begründet wurde. Sie beruht auf dem Prinzip "Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt" - "Similia similibus curentur".
Demnach wird das Mittel so ausgewählt, dass ein gesunder Mensch bei Einnahme die Symptome erfahren würde, die beim Kranken bereits bestehen.
Weiters werden Charakter und Gemütszustand des Patienten bei der Wahl des passenden Arzneimittels berücksichtigt. So werden die Selbstheilungskräfte des Kranken angeregt und das gesunde Gleichgewicht des Körpers wird wieder hergestellt.

Aufgrund der guten Verträglichkeit ist eine homöopathische Behandlung auch während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich. Auch für Babys und Kleinkinder stehen zahlreiche Mittel zur Behandlung kleiner und großer Wehwehchen zur Verfügung.


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Was versteht man unter Potenzierung?

Was versteht man unter Potenzierung?



Hahnemann erklärte die Potenzierung wie folgt:

"Bei der Verdünnung und Potenzierung eines Arzneistoffes werde die Substanz geringer, die Energie oder Lebenskraft des Ausgangsstoffes werde dabei jedoch aktiviert. Das Verschütteln der Essenz mit einem neutralen Medium wie Wasser oder Alkohol trenne die Lebensenergie des Stoffes schrittweise immer stärker von seinem materiellen Körper. Das Verdünnungsmittel diene dabei als leerer Datenträger, auf den die Information übertragen wird."

Erst diese Form der homöopathischen Aufbereitung erlaubte es Hahnemann auch schwere, chronische Erkrankungen erfolgreich zu behandeln.

Die stufenweise Verdünnung und Verschüttelung der Ausgangssubstanz nennt man Potenzierung oder auch Dynamisierung. Durch die Verschüttelung kann die arzneiliche Wirkung eines Ausgangsstoffes therapeutisch genutzt werden.

D-Potenz (dezimal) = Verdünnung von 1 : 10 (1 Teil mit 9 Teilen)
C-Potenz (centesimal) = Verdünnung von 1 : 100 (1 Teil mit 99 Teilen)
LM (Q)-Potenz (Quinquagintamillesimal) = Verdünnung von 1 : 50.000

Buchstabe und Zahl auf der Verpackung eines homöopathischen Arzneimittels geben Art und Höhe der Potenz an: "C30" bedeutet, dass 1 Teil des Ausgangsstoffes mit 99 Teilen Trägersubstanz gemischt und verschüttelt wurde; die Zahl 30 sagt aus, dass dieser Vorgang 30 x erfolgte.



Grenzen der Selbstmedikation

Grenzen der Selbstmedikation




Sie sollten die Selbstbehandlung abbrechen und einen Arzt aufsuchen:
  • wenn bei akuten Erkrankungen nach 5- bis 6-maliger Einnahme der Arznei weder eine Besserung des Zustandes, noch eine Reaktion (vorübergehende Verstärkung der bestehenden Beschwerden) zu spüren ist (eventuell ist auch eine andere Arznei erforderlich).
  • wenn sich die Beschwerden weiter verschlechtern.
  • wenn nach anfänglicher Besserung eine Verschlechterung eintritt.



Grundsätzliches zur Einnahme

Grundsätzliches zur Einnahme



Grundsätzlich erfolgt die Einnahme homöopathischer Arzneien nach Empfehlung Ihres Arztes bzw. Homöopathen.

Homöopathika sind durch die Potenzierung feinstoffliche Mittel, die entsprechend empfindlich sind, daher sind folgende Punkte zu beachten:

  • Homöopathische Arzneien immer mit einem Plastiklöffel oder Porzellanlöffel einnehmen (sie sollten nicht mit der Hand berührt werden).
  • Globuli auf der Zunge zergehen lassen (nicht sofort schlucken).
  • Alkoholische Tropfen können mit Wasser eingenommen werden.
  • Homöopathische Arzneien sollten ca. 30 Minuten vor oder nach dem Essen, Trinken und Zähne putzen eingenommen werden.